SV für Kinder und Jugendliche
Kinder werden immer häufiger Opfer von Gewalt. In den Kursen werden zwei Formen unterschieden:
Von Erwachsenen ausgehende Gewalt:
Kinder sind Erwachsenen unterlegen und haben in einer gleichwertigen körperlichen Auseinandersetzung keine Chance. Die Größen- und Gewichtsunterschiede sind zu groß. Das Hauptaugenmerk der Kurse liegt deshalb in der Gewaltprävention.
Kinder lernen Gefahren zu erkennen und zu vermeiden. Sie werden im selbstsicheren Auftreten geschult, das ihnen erlaubt in kritischen Situationen klar NEIN zu sagen.
Auch auf eine mögliche Eskalation werden sie vorbereitet.
Bei den sog. Notfalltechniken lernen sie Techniken, mit denen sie auch Erwachsenen deutliche Schmerzen zufügen und entkommen können.
Von Kindern ausgehende Gewalt:
Die Schule ist längst kein gewaltfreier Ort mehr. Mobbing ist auch in Klassenzimmern ein Thema. Durch selbstbewusstes Auftreten sind Kinder keine „Opfertypen“ mehr.
Sie lernen sog. Schulhoftechniken, mit denen sie die Kontrahenten nicht verletzen, aber sich klar gegen Angriffe wehren können.
In Rollenspielen wird trainiert, wie man heikle Situationen am besten meistert.
Die Nicht-mit-mir Kurse sind deutschlandweit standardisiert. Sie unterscheiden sich deutlich von anderen sog. Selbstverteidigungskursen, bei denen nur Techniken gelehrt werden.
Kinder müssen auf Gewalt und wie man ihr entgehen kann vorbereitet werden. Deshalb sollten Sie Ihre Kinder nur zu lizenzierten Kursen wie diesem anmelden.
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren. |